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  • Frühjahr 1965: Gründung als Fanfarenzug des Schützenvereins Groß Hehlen e.V. mit 10 Mitspieler/-innen, 7 Fanfaren und 3 Landsknechttrommeln
  • Herbst 1965: erster öffentlicher Auftritt zur Eröffnung des Schießstands in Groß Hehlen
  • 1966: 18 Mitspieler/-innen, erste Teilnahme am Kreisspielmannszugtreffen
  • 1970: 44 Mitspieler/-innen, Musik: hauptsächlich ältere, einfache Fanfarenmärsche, ergänzt um wenige moderne Stücke, die durch den Einsatz erster Ventilfanfaren ermöglicht werden. Geübt wird ausschließlich nach Tonband und Gehör. Die Proben finden samstags in der Aula der Groß Hehlener Schule statt.
  • 1975: Feier zum 10-jährigen Bestehen; Gründung der "modernen Gruppe" aus 15 Mitspieler/-innen, die bereits Ventilinstrumente (Ventilfanfaren, Mellophone, Sousaphon) spielen; innerhalb dieser Gruppe erfolgt die erste Ausbildung im Spielen nach Noten. Geprobt wird zusätzlich mittwochs im Schießstand.
  • 1976: Ausbildung erster Mitspieler/-innen des Fanfarenzugs an der Bundesjugendmusikschule in Altgandersheim (Noten- und Instrumentausbildung); zum Schützenfest erster Auftritt in der bis heute gültigen Uniform
  • 1977/78: Austritt vieler Mitspieler/-innen nach Führungswechsel und forcierter Ausbildung im Spielen nach Noten
  • 1978/79: Vergrößerung des Repertoires in Folge des Spielens nach Noten
  • 1979: erster Konzertabend im Celler Tor in Groß Hehlen (ebenso 1981, 1983, 1989)
  • 1982: Verlegung des Übungsbetriebs auf mittwochs im neu gebauten Haus der Vereine in Groß Hehlen, wo die Proben bis heute stattfinden
  • 1983-1990: Ersatz der Fanfarenzuginstrumente durch Trompeten, Posaunen, Sousaphon, große Trommel, kleine Trommeln, Becken
  • 1989/90: Höhepunkt des Mitgliederschwunds; öffentliche Auftritte werden zur Pflichtübung in Minimalbesetzung (13!) und deshalb auf ein Minimum reduziert; monatelanges Nachdenken über Wege der Mitgliederwerbung; eine Riesen-Abschluß-Feier wird für den Fall der Auflösung des Fanfarenzugs vereinbart
  • 1990: 25-jähriges Bestehen und Umbenennung in Musikzug als erster Schritt zum Wiederaufbau...der dann aber noch etwas auf sich warten läßt:
  • Herbst 1994: Eintritt einer ersten Gruppe von Kindern und damit Beginn erster Ausbildungsarbeit seit vielen Jahren
  • April 1995: Der erste Jugendherbergsaufenthalt in Hitzacker zur Festigung der neuen Gemeinschaft wird zu einem Riesen-Erfolg, der seitdem jährlich wiederholt wird und inzwischen eine feste Institution im Übungsbetrieb, aber auch im geselligen Miteinander geworden ist.
  • Mai 1995: Zum Schützenfest können die neu eingetretenen Kinder ihr erstes Musikstück öffentlich präsentieren. Diese Werbung hat weitere Neuaufnahmen von Kindern und Jugendlichen, aber auch von Erwachsenen zur Folge. Um die Ausbildungsarbeit effektiver zu gestalten, wird der Vorstand des Musikzugs neu gewählt, und die Aufgaben innerhalb des Zugs werden neu verteilt.
  • Herbst 1995: 3 neue und 2 alte Mitspieler/-innen bilden die neu geschaffene Saxophon-Gruppe und erhalten zunächst ein halbes Jahr Ausbildung durch einen externen Lehrer.
  • Frühjahr 1996: Die Saxophon-Gruppe kann ihr erstes Musikstück öffentlich präsentieren, und die Ausbildungsarbeit für diese Gruppe wird innerhalb des Musikzugs fortgeführt.
  • Oktober 1997: Mit 40 Mitspieler-/innen wird das erste Scheunenkonzert des Musikzugs in Groß Hehlen zu einem großen Erfolg.
  • 1996-1998: Aufgrund jährlicher weiterer Neuaufnahmen muß der Übungsbetrieb massiv ausgeweitet und neu koordiniert werden. Das Repertoire bekommt einen großen Schwerpunkt im Bereich moderner und aktueller Stücke; die Anzahl der Auftritte pro Jahr erhöht sich auf 30-40. Große Investitionen im Bereich Instrumente werden getätigt.
  • Mai 1998: Der Musikzug beginnt mit dem Aufbau dieser Internet-Seiten und präsentiert sich erstmals 'online'.
  • Oktober 1998: Der Musikzug gibt sein erfolgreiches zweites Scheunenkonzert in Groß Hehlen.
  • Oktober 1999: Auch das dritte Scheunenkonzert wird von ca. 350 Besuchern in Groß Hehlen begeistert aufgenommen.
  • Herbst/Winter 1999/2000: Vorbereitung zu Jubiläumsfeierlichkeiten im Jahr 2000, die der Musikzug, der sein 35jähriges Bestehen erlebt, gemeinsam mit dem hiesigen Spielmannszug (50jähriges Jubiläum) organisiert; zentrale musikalische Projekte: gemeinsames unfangreiches Musikstück aus dem Bereich "Western" mit dem Spielmannszug, sowie erstmals Vorbereitung eines gemeinsamen Musikstückes für die gesamte Fachgruppe Musik des KSV Celle, die der Dirigent des Musikzugs für diesen Zweck zusammengestellt und arrangiert hat.
  • Frühjahr 2000: Großer Erfolg der Premiere des Western-Medleys The Best of The West beim Kreismusikfest der Fachgruppe Musik des KSV Celle Stadt und Land e.V. in Groß Hehlen. Höhepunkt des Festes: erstmalige gemeinsame Aufführung des Marsches aus der Zeit König Friedrichs des Großen unter der Beteiligung aller 20 am Fest beteiligten Musikgruppen mit großem Erfolg; dieser Programmpunkt ist seitdem fester Bestandteil des jährlich in wechselnden Orten stattfindenden Kreismusikfestes.
  • Herbst 2000: Erstmals seit 1997 findet kein Scheunenkonzert des Musikzugs statt. Dafür wird ein Jubiläumsfestkonzert im großen Saal des Ringhotels Celler Tor in Groß Hehlen gemeinsam mit dem Spielmannszug organisiert.
  • September 2001: Das fünfte Scheunenkonzert findet erstmals nicht in der bewährten Scheune statt, die betriebsbedingt nicht zur Verfügung steht, sondern in einem etwa gleich großen, von den Mitgliedern des Musikzugs mit großem Einsatz selbst aufgebauten Zelt auf dem selben Gelände. Dem nach wie vor großen Erfolg dieser Veranstaltung schadet das nicht.
  • Oktober 2001: Vier Wochen nach dem Konzert findet ein weiterer Höhepunkt im Bestehen des Musikzugs statt: Unter sehr großer Einsatzbereitschaft aller Mitglieder wird die erste CD in einem Studio in Peine mit einem professionellen Tonmeister aufgenommen; es ist eine für jedes Mitglied völlig neue Erfahrung, in einem sterilen Studio genauso dynamisch und Begeisterung erzeugend zu musizieren wie live vor Publikum.
  • Frühjahr 2002: Begeisterung zunächst bei den Mitgliedern des Musikzugs über das großartige Klangerlebnis, erstmals hören viele sich selbst spielen, was erheblich zur qualitativen musikalischen Verbesserung des Musikzugs beiträgt; großer Erfolg der CD aber auch beim Publikum: fast alle CDs werden im Verlauf der Saison des Jahres 2002 verkauft.
  • September 2002: Das sechste Scheunenkonzert findet wieder wie im Vorjahr im Zelt statt. Allerdings muß der Standort innerhalb Groß Hehlens verlagert werden, da der Hof Maenicke, Gastgeber der vorigen Konzerte, aus betrieblichen Gründen leider nicht mehr zur Verfügung steht. Mit dem Gelände der Familien Heine / Stegmann findet man einen mehr als gleichwertigen Ersatz und ein neues Domizil für die Fortführung der Konzertreihe, die weiterhin unter dem Namen Scheunenkonzert läuft. Zur besseren Auslastung des Zeltes und zur Verteilung der finanziellen Belastung findet am Vortag nach der Generalprobe erstmals ein Erntebier mit Live-Musik statt, das die Groß Hehlener Landwirte als Veranstalter gemeinsam mit dem Musikzug organisieren. Auch hierbei bleibt der erwünschte Erfolg nicht aus.
  • September 2002: Das Konzert selbst bietet einen weiteren musikalischen Höhepunkt: Nach ca. 5monatiger Probenzeit (Probenbeginn im Januar des Jahres mit Unterbrechungen) findet mit einem Potpourri aus dem Film Sister Act unter einem für den Musikzug bisher höchsten Schwierigkeitsgrad im Konzert erstmals eine erfolgreiche musikalische Premiere statt. Für das siebte Konzert 2003 soll dieser Premierengedanke aufrecht erhalten bleiben.
  • Juni 2004: Der Musikzug Groß Hehlen spielt nach sehr sorgfältiger Vorbereitung zusammen mit dem Spielmannszug Eversen erstmals den Großen Zapfenstreich vor dem Celler Schloß im Rahmen des Celler Schützenfestes. Die einmalige Atmosphaere dieses Auftritts ist für alle Mitspieler ein großes Erlebnis, und der große Erfolg bedingt ab jetzt die jährliche Wiederholung dieses Events.
  • September 2004: Nach drei Jahren "Scheunenkonzert im Zelt" findet das achte Scheunenkonzert des Musikzugs erstmals in der eigens dafür gedämmten Maschinenhalle des Hofes Knoop in Groß Hehlen statt. Mit Planen und Rübenflies wird nach einigen Akustik-Tests eine akzeptable und tranportable Dämmung für die Halle gefunden, die ab sofort jährlich für sehr erfolgreiche Konzerte vom Musikzug dort angebracht wird.
  • November 2004: Die zweite CD des Musikzuges Forever in Blue wird aufgenommen und produziert. Für ein Wochenende "kampiert" der Musikzug im Celler Kreistagssaal, wo Oliver Stein die Stücke für die zweite CD aufnimmt. Nach anstrengenden Abmisch-Terminen hat sich die Arbeit dann aber wieder gelohnt: Auch die zweite CD wird ein großer Erfolg.
  • September 2005: Der Musikzug feiert mit einem bunten, abwechselungsreichen Festakt und einer anschließenden Scheunenparty mit ca. 300 Gästen seinen 40.Geburtstag. Eine Woche später findet das neunte Scheunenkonzert wieder auf dem Hof Knoop in Groß Hehlen statt.
  • März 2006: Der Musikzug wird eingeladen und begleitet den Rotary Club Celle auf einer 3-tägigen Auslandsfahrt nach Dänemark, um in Aarhus auf der dort stattfindenden Jubiläumsfeier zum 50jährigen Bestehen der Freundschaft zwischen dem Aarhus Nordvestre Rotary Klub und dem Rotary Club Celle aufzutreten. Sowohl das Wohnen in der Ellekaer-Schule als auch vor allem der Auftritt in den "Turbinenhallen" beeindrucken alle Mitspieler sehr, und ein sehr positiver Eindruck wird bei den beiden befreundeten Rotary Clubs hinterlassen.
  • Juni 2006: Auf dem Angola-Freundschafts-Festival, das die Stadt Celle "ihrer" Fifa-WM-Mannschaft aus Angola ausrichtet, spielt der Musikzug vor vielen begeisterten Fußballfans und vor internationaler Presse und Fernsehen u.a. die spontan einige Tage zuvor einstudierte angolanische Nationalhymne.
  • Oktober 2006: Das zehnte Scheunenkonzert findet wieder in der Maschinenhalle auf dem Hof Knoop in Groß Hehlen statt.
  • Frühjahr 2007: Der Musikzug hat erstmals über 50 aktive Mitspieler/-innen.
  • Sommer 2007: Erstmals spielt der Musikzug auf der Brauhof-Fete der Brauerei Betz in Celle. Abwechselnd mit dem Blasorchester Salinia aus Sülze konnten bei sommerlichem Wetter zahlreiche Gäste beim Frühschoppen unterhalten werden. Außerdem erfolgen sehr erfolgreiche erste Auftritte auf den Schützenfesten in Wardböhmen und Nienhof.
  • Oktober 2008: Beim elften Scheunenkonzert finden zahlreiche der 600 begeisterten Zuschauer keinen Sitzplatz, was aber der Stimmung und dem großen Erfolg auch dieses Konzertes keinen Abbruch tut.
  • Februar 2008: Dank der gemeinnützigen Pfingsten`schen Stiftung Celle kann der Musikzug erstmals ein Bariton-Saxophon anschaffen und dauerhaft besetzen.
  • März 2008: Der Musikzug ist einer von sechs Teilnehmern am Musikzug-Contest im Rahmen der Löwen-Classics in der Volkswagen Halle Braunschweig. Zusammen mit der Jazzdancegruppe Vitesse vom VFL Westercelle wird ab Januar eine Choreographie für das Stück Graceland Memories einstudiert. Der Auftritt in Braunschweig findet während der immer noch jährlich stattfindenden Jugendherbergs-Freizeit des Musikzugs in Hitzacker statt, und der Musikzug belegt den vierten Platz. Während des gesamten Aufenthalts in Braunschweig begleitet ein Kamerateam des NDR den Zug und dreht Material, das zwei Tage später in der Sendung Das! in einem vierminütigen Beitrag gesendet wird.
© Musikzug Groß Hehlen 2002-2010 | Diese Seite zuletzt geändert: 24.03.2010 | Britta Dressler